Kategorie-Archiv: News

Auch in Neumünster liefen zahlreiche Keller voll

Die Wetterlage in Deutschland wird immer extremer. Den Beweis dafür konnte man am vergangenen Sonntag erneut beobachten. Binnen weniger Minuten wurden dort zahlreiche Straßen vollkommen überflutet, als innerhalb einer halben Stunde nahezu 9 Liter pro Quadratmeter auf die Stadt niedergeganen waren. Folge dessen waren vollaufende Keller und Tiefgaragen. In Neumünster und Umgebung mussten deshalb nach den eingehenden Notrufen übers Telefon, alle freiwilligen Feuerwehren mehrfach ausrücken. Insgesamt wurden mehr als 100 Einsätze gefahren.

Christoffel-Blindenmission tut was

Die Christoffel-Blindenmission leistet Bedeutendes:
Sie sorgt dafür, daß Menschen in Asien, Afrika und Südamerika, die am Grauen Star erkrankt sind, operiert werden können.
Damit ihre Sehfähigkeit wiederhergestellt wird.
Die Operation, bei der eine Linse eingesetzt wird, ist erstaunlich preiswert (um die 30 Euro), und dennoch für viele Menschen in den „Entwicklungsländern“ nicht erschwinglich. Daher ist die Arbeit dieser Mission so bedeutsam.
Neumünsteraner haben, Angaben der Kieler Nachrichten zufolge, im vergangenen Jahr 16.600 Euro für diese gute Sache gespendet. Weiter so, kann man da nur sagen.
Andererseits fragt man sich, warum einerseits die Spendenbereitschaft so groß ist, während andererseits 99% der Menschen ungerührt auf dem Gehweg an jemandem vorübergehen, der am Boden liegt.
99% wäre übertrieben?
Mag sein, aber 95% sind es mindestens.

Kieler Nachrichten / Deutsch

Durchblättert man die Kieler Nachrichten, dann stößt man im Neumünster-Teil zum Beispiel auf einen Kommentar einer Sabine Nitschke.
Ein Foto der Autorin wird gleich mitgeliefert, und so sieht man eine ältere Frau, die jugendlich wirken will; stark geschminkt und mit Mach-mehr-aus-deinem-Typ-Kurzfrisur, wobei ihr Durchblick suggerierender und penetrant Sympathie heischender Gesichtsausdruck ihre Eitelkeit leugnet.
Für ihren Kommentar am 22.4. wählte sie die Überschrift:
„Durch reden wächst Akzeptanz“
Das Verb „reden“ ist hier substantiviert, muß also großgeschrieben werden.

Nach dem Kurzstudium von Überschrift und Foto machte ich mich daran, den Kommentar zu lesen.
– –
Not really.
Bin kein Masochist.

Verdacht auf Diebstahl von Spirituosen

Die Kieler Nachrichten melden am 22.4., zwei Neunzehnjährige, die aus einer Tankstelle mehrere Flaschen Schnaps gestohlen hätten, seien festgenommen worden.
Die Diebe seien einschlägig bekannt.
Hier gilt also nicht die Unschuldsvermutung. Jene Vermutung also, die die Zivilisation von der Barbarei scheidet.
Oder ist man nicht verpflichtet, wenigstens Zweifel zu äußern, wie etwa in der Standardformulierung „mutmaßlicher Täter“, wenn man keine Namen nennt?
Aber die beiden Festgenommenen sind doch „einschlägig bekannt“, der eine oder andere Leser wird sich daher denken können, um wen es sich handelt.
Gehen also die KN einfach davon aus, daß sich die von der Zeitung Vorverurteilten ohnehin nicht wehren werden?
Im Unterschied zu reichen Schwerverbrechern, die auch für die KN vor der Verurteilung immer nur Verdächtige sind, weil man ja sonst in des Teufels Küche käme?
So wird es sein. Mutmaßlich.
Aber übernehmen wir doch mal zum Schein die Vorverurteilung der KN und setzen noch einen drauf:
verdammte Bande, gewissenlose Räuber, typische deutsch!
Woher ich wissen will, daß es sich um Deutsche handelt?
Na ja, wenn es Türken, Russen oder Sudanesen wären, dann hätten sich die KN die Gelegenheit zum Schüren von Haß sicher nicht entgehen lassen.

Dieb muss im Kofferraum verweilen

Ein 19-jähriger musste im Kofferraum liegen bis die Polizei kam. Der Täter stieg in einem unbeobachteten Moment in die offene Heckklappe eines PKW Kombi um eine Tasche zu stehlen. Doch er hatte die Rechnung ohne den Fahrzeugbesitzer gemacht. Als der den 19-jährigen im Kofferraum liegend fand, schlug er die Kofferraumklappe zu und alarmierte die Polizei.

polizeipresse

Ehefrau verletzt Mann mit Messer

Vermutlich von seiner angetrunkenen Ehefrau ist ein Mann in Neumünster am Montag mit einem Messer verletzt worden.
Der Mann musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Lebensgefahr bestand aber nicht. Nach dem Streit hat der Mann die Ehefrau aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen. Die Hintergründe der Tat sind ungeklärt.

Quelle: Segeberger Zeitung