Kategorie-Archiv: Leben und Wohnen

Christoffel-Blindenmission tut was

Die Christoffel-Blindenmission leistet Bedeutendes:
Sie sorgt dafür, daß Menschen in Asien, Afrika und Südamerika, die am Grauen Star erkrankt sind, operiert werden können.
Damit ihre Sehfähigkeit wiederhergestellt wird.
Die Operation, bei der eine Linse eingesetzt wird, ist erstaunlich preiswert (um die 30 Euro), und dennoch für viele Menschen in den „Entwicklungsländern“ nicht erschwinglich. Daher ist die Arbeit dieser Mission so bedeutsam.
Neumünsteraner haben, Angaben der Kieler Nachrichten zufolge, im vergangenen Jahr 16.600 Euro für diese gute Sache gespendet. Weiter so, kann man da nur sagen.
Andererseits fragt man sich, warum einerseits die Spendenbereitschaft so groß ist, während andererseits 99% der Menschen ungerührt auf dem Gehweg an jemandem vorübergehen, der am Boden liegt.
99% wäre übertrieben?
Mag sein, aber 95% sind es mindestens.

Wettbüro in der Kaiserstraße überfallen

Das war am Sonntag, und der Täter erbeutete um die 1000 Euro. Seine Flucht war erfolgreich.
Es wundert micht, daß derlei nicht öfter vorkommt.
Es gibt doch viele, die sich von Wettbüros beschubbert fühlen.
Als Motiv kommt also nicht nur persönliche Bereicherung, sondern auch Rache in Frage.

Orkanopfer in Neumünster

An dem Abend, an dem der Schienenverkehr flächendeckend eingestellt wurde, sah ich verzweifelte Menschen auf dem ZOB umherirren. Überall fragten sie, wo denn nun der Schienenersatzbus wohin auch immer sei.
Ja, es war schon recht sonderbar – gestrandete Menschen allenthalben. Man fühlte sich geradezu an die Ergebnisse der Verwüstungen in New Orleans nach dem Hurricane Katrina erinnert.
Das wäre übertrieben, meinst Du, geneigter Leser?
Na, ich habe die Ereignisse doch nicht gleichgesetzt, ich sagte ja nur, das eine erinnere an das andere.
Der Schienenersatzverkehr könnte übrigens wirklich effektiver sein.

Hilf Dir selbst, dann hilft Dir auch die Polizei

An die Küh und an die Bulln vorbei,
überholn wir auch die Polizei.

An diesen schönen Doppelvers aus eiem Hit der Gruppe Torfrock erinnerte mich, was ich heute in den Kieler Nachrichten las:
Ein fünfundzwanzigjähriger Mann wollte sich im Keller eines Wohnhauses, das nicht das seine war, mit Lebensmitteln versorgen.
Ein dort wohnender Mensch bemerkte den Einbruch und stellte den Delinquenten. Dieser wehrte sich offenbar nicht, sondern ergriff die Flucht: Durch die Rendsburger und die Victoriastraße, und zwar unter Zurücklassung des Diebesgutes. Aber es nutzte alles nichts, der Verfolger war dennch schneller, überwältigte ihn und übergab ihn der Polizei.

Zu solch einer Verfolgungsjagd gehört schon einiges an Mut.
Also, ein Hoch auf den unbekannten, weil ungenannten Verfolger.

Schweinegilde Gadeland feiert hundertjähriges Bestehen

Das muß in der Tat gefeiert werden, und es WIRD gefeiert, und zwar an diesem Wochenende.
Da haben sich vor hundert Jahren tatsächlich ein paar patente Leute zusammengetan und sich gesagt:
Wir versichern uns selbst bzw. gegenseitig gegen die Gefahren, denen man als schweinehaltender Geschäftsmann ausgesetzt ist.
Das sollte man sich heute zum Vorbild nehmen. Tut Euch zusammen, Bürger! Inzwischen muß so etwas ja nicht mehr lokal oder regional begrenzt sein. Das Internet bietet unbegrenzte Möglichkeiten. Gründet Bürgerversicherungen, statt Euch von den üblichen Versicherungen das Fell über die Ohren ziehen zu lassen.
Und laßt Euch nicht davon beirren, daß auf der Schweinegilde Gadeland ein Fluch lastet:
Sämtliche Gründungsmitglieder sind gestorben.

Neuerdings lasen die Menschen ihre Handys fallen

Immer wieder ist es in Bussen, auf der Straße oder sonstwo zu beobachten – zumindest in Neumünster, aber wahrscheinlich nicht nur hier:
Die Menschen lassen ihre Handys fallen und müssen sie dann im Stück, wenn sie Glück haben, ansonsten eben in verstreuten Einzelteilen aufsammeln.
Zugegeben, das passiert nicht alle paar Minuten, aber es kommt vor.
Vor zwei Jahren noch konnte man dieses Phänomen kaum je beobachten.
Was ist inzwischen geschehen?
Ganz einfach: Die Menschen haben sich an ihre Handys gewöhnt.
Vor ein paar Jahren noch behandelten sie ihr Handy wie ein rohes Ei und saßen davor, wie andere vor einem Altar knieen.
Heute ist das Handy zur Selbstverständlichkeit geworden, die entsprechend achtlos behandelt und eben auch mal fallengelassen wird.

I had a dream!

Ja, ich hatte heute nacht einen Traum:
Ich befand mich, was ja nicht weiter verwunderlich ist, in Neumünster, genauer in Faldera.
Mitten in einem Volksfest, und ich kam mir einsam vor, weil das Fest überhaupt nicht hip war.
Oder war ich nicht hip?
Und alle anderen waren es?
Das weiß man im Traum ja nie so genau.
Und ist das Wort „hip“ überhaupt noch hip?
Aber das fragte ich mich nicht im Traum, das frage ich mich nur jetzt, von der Sache mich entfernend, zu der ich jetzt sofort zurückkomme.
Also, das Ganze wirkte auf mich extrem provinziell, wie man es sonst nur von Dörfern mit höchstens 400 Einwohnern erwartet. Es gab Brezelbuden und dergleichen. Genau erinnere ich mich nicht.
Was ich aber noch weiß:
Da waren US-amerikanische Gogo-Boys,die halbnackt einen Spielmannszug bildeten.
Und sie sangen:
Wir machen durch bis morgen früh und singen
bumsfaldera!
Bumsfaldera!
Bumsfaldera!

Nun frage ich Euch: Was soll das denn?
Ich bin jedenfalls schweißgebadet aufgewacht. Einen schlimmeren Alptraum hatte ich, soweit ich mich erinnere, nie.
Kann ihn mir mal jemand interpretieren?

Baden und Musik in Bad Bramstedt

„Roland Oase“ nennt sich ein Freibad in Bad Bramstedt (Am Badesteig 5).
Genauer: Die Roland Oase versteht sich als „Sauna und Warmwasserfreibad“.
Und man bietet dort auch Solarium, Massage und Wellness. Das ist doch etwas für alle, denn wer hätte wohl etwas dagegen, wenn ihm well wäre?
Es gibt dort sogar Events!
Neulich zum Beispiel eine „lange Nacht der Musik“.
Dabei bot man, wie es in einer Anzeige des Unternehmens heißt, „3 verschiedene Bands“.
Na, da sind wir aber froh, daß es nicht drei gleiche Bands waren!
Offenbar sollen alle Bevölkerungsgruppen mit der Wassermusik angesprochen werden.

Neues zum Thema Migräne

Heute im Hotel Prisma Best Western, um 19.30 Uhr:
Jan Brand referiert über Migräne.
Genauer:
„Migräne – Ursachen, aktuelle Studien, Vorbeugung und moderne Behandlungsmöglichkeiten“

In Studien aber wird doch wohl Ursachenforschung betrieben, und es könnten sich daraus vorbeugende Maßnahmen und neue Behandlungsmöglichkeiten ergeben.
Daraus folgt, daß „aktuelle Studien“ als Element genannter Aufzählung nicht taugt.
Daraus wiederum folgt, daß Brand nicht klar denken kann.
Und daraus folgt, daß man der Veranstaltung fernbleiben sollte.
Es mag allerdings einige geben, die meinen, meine Beweisführung empirisch überprüfen zu müssen.
Für die dann doch noch die Adresse:

Max-Johannsen-Brücke 1

Fitnesscenter Muskelkater in Neumünster

Das heißt wirklich so.
Nach der Devise:
Bekommt man vom Training keinen Muskelkater, dann hat es nichts gebracht.
Oder auch:
No pain,
no gain.

Der Slogan des Hauses lautet:
„Geben Sie sich einen Ruck, den Rest machen wir.“
Und der Rest ist beträchtlich. Es gibt jede Menge Kurse für Nordic Walking, Yoga, Aerobic, aber aber auch einiges, worunter ich mir nix rechtes vorstellen kann:
Body Fun Mix, Hot Iron u.a.
Aber letztlich ist doch auch so ein Fitnesscenter nur ein Ort, um Bekanntschaften zu machen.
Sich fit machen kann man auch allein – ohne all die teuren Apparaturen.
Soll ich dennoch die Adresse angeben?
Na gut:
Wrangelstraße 12-16

Informationen für psychisch erkrankte Menschen

Brücke, am 6. Juni ab 19.00 Uhr, Großflecken 41.
Ist das nicht ein Service, den jeder in Anspruch nehmen sollte?
Wer hat schon genügend Distanz zu sich, um beurteilen zu können, ob er psychisch gesund ist?
Wenn jemand aber glaubt, psychisch krank zu sein, dann hat er in jedem Falle recht. Auch wenn er die Krankheit, die er sich unterstellt, nicht hat: Denn dann ist er ja ein Psycho-Hypochonder, und auch das will behandelt sein.
Aber: Woher sollen psychisch Kranke wissen, daß sie bei dieser Veranstaltung in guten Händen sind?

Sex in Neumünster

Das durchschnittliche Neimünsteraner Paar hat 2,3mal in der Woche Geschlechtsverkehr.
Damit liegen die Neumünsteraner und Neumünsteranerinnen deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Dieser liegt bei 1,84.
Die Werte wurden vom Verfasser dieses Artikels selbständig geschätzt und sind daher bestens fundiert.

Umsonst von Neumünster nach Kiel

Vor einigen Wochen, an einem Freitag, fuhr ich spät abends mit dem Kielius von Neumünster nach Kiel.
Kielius, so nennt sich die Buslinie, die vor allem für Fluggäste eingerichtet wurde (in Hamburg halten die Busse direkt an den Fuhlsbüttler Terminals), aber auch von Pendlern wie mir genutzt wird.
Warum die Linie „Kielius“ heißt?
Da muß man wohl weit zurückgreifen:
Igendwann in den sechziger Jahren (oder war es noch früher?) gab es ein erfolgreiches deutsches Eiskunstlauf-Paar, das aus dem später als Quizmaster tätigen Hans-Jürgen Bäumler und einer Marika Kilius bestand.
Da hielt man es wohl für eine gute Idee, die Linie wortspielerisch „Kielius“ zu nennen.
Nicht gerade geistreich, oder?
Zumal es ja keine wie auch immer geartete Verbindung zwischen einer Eiskitschläuferin und einem Busunternehmen gibt.
So, nun zurück zu eingangs erwähnter Fahrt.
Beim Zwischenhalt auf dem ZOB Neumünsters stieg der Fahrer aus, um sich des Gepäcks der Fahrgäste anzunehmen.
Diese Gelegenheit nutzten ca. fünf Jugendliche, um schnell hinten in den Bus zu schlüpfen.
Das scheint eine sichere Sache zu sein.
Denn es gibt zwar mitunter Konrolleure auf dieser Strecke, aber wohl kaum zu so später Stunde.
Der Fahrer jedenfalls bemerkte nichts.
Und wenn ich mich recht entsinne, war derlei auch vorher schon vorgekommen.
Da scheint es in Neumünster ein paar Spezialisten zu geben.
Bemwerkenswert ist dabei auch, daß die Schwarzfahrer ja ihr illegales Tun zwar vor dem Busfahrer, nicht aber vor den aufmerksameren unter den hinten sitzenden Fahrgästen verheimlichen können.
Sie zählen halt einfach auf deren Diskretion.
Und die meisten Leute halten eben den Mund, weil sie keinen Ärger / keine Verzögerung wollen.
Ich käme mir allerdings auch als Denunziant vor, wenn ich den Busfahrer informieren würde.
Da wollen halt ein paar Kids am beginnenden Wochenende Spaß in der Landeshauptstadt haben. Finanziell haben sie es nicht so dicke, also sind sie auf diesen Trick gekommen. Not macht erfinderisch.
Na gut, zugegeben, genial isses nicht gerade, diese Aktion zu ersinnen.
Nun, jedenfalls, lassen wir ihnen doch ihren Spaß.

Babymord im Zwielicht

Haltet Ihr die Überschrift für unfreiwillig komisch?
Nach dieser Frage wohl nicht mehr.
Neumünsteraner, es geschah nicht weit von hier.
In Eutin.
Die mutmaßliche Täterin ist 23 Jahre alt.
Das Opfer ist ihr neugeborenes Kind.
Wollen wir immer noch behaupten, derlei sei auf die Verhältnisse im „SED-Regime“ zurückzuführen?
This is not Saxony, this is Holsatia.

Falschgeld als Blüten entlarvt

Was für eine absurde Überschrift!
Aber da Ihr den Artikel ja offenbar trotzdem oder deshalb oder unabhängig davon lest, wird er nicht nur begonnen, sondern auch fortgesetzt, und zwar so:
In der schönen Stadt Neumünster, der Perle Mittelholsteins, ja dem Zentrum des stolzen Bundeslandes Schleswig-Holstein, ist am 27.4. ein Mann als Geldfälscher, man kann fast schon sagen, entlarvt und infolgedessen von der Polizei festgenommen worden.
De Mann hatte, so berichten die Kieler Nachrichten, mit einem einfachen Farbkopierer Blüten im Wert von 210.000 € hergestellt.
Nein, natürlich im Wert von exakt 0 €, aber eben mit einem „Nennwert“ von besagter Höhe.
Nun wollte er in einem Geschäft mit einer der Blüten zahlen.
Der Verkäufer aber alarmierte die Polizei.
Daß der mutmaßliche Täter dann aber auch so artig abwartete, bis er festgenommen wurde!
Jeder Mensch, der nicht mehrfach auf den Kopf gefallen und gegen den Schrank gelaufen ist, hätte doch an seiner Stelle aufgrund der offenbar eingetretenen Verzögerung die richtige Vermutung gehabt und infolgedessen das Weite gesucht und gefunden.
Und daß sein Verbrechen gleich entdeckt wurde, weist darauf hin, daß die falschen Banknoten von schlechtester Qualität sind.
Anzunehmen, daß der Mensch einfach handelsübliches Papier verwendet hat.
Und dann bemerkt nun wirklich jeder den Betrug.
Gab es nicht einmal eine Fernsehsendung mit dem Titel „Deutschlands dümmste Verbrecher“?
Oder täusche ich mich da?
Sollte es tatsächlich mal einen Wttbewerb in der Richtung geben, dann stünde es um die Siegchancen des Helden dieses Artikels nicht schlecht.

Stadthalle feiert zwanzigjähriges Bestehen

Jüngst wurde das zwanzigjährige „Bestehen“ der Neumünsteraner Stadthalle gefeiert.
So formulierten es die Kieler Nachrichten, und es ist ja vielleicht auch wirklich bemerkenswert, daß ein Gebäude nach 20 Jahren noch steht.
Das mußte begossen und begangen werden – mit Oper und Tanz.
In fünf Jahren trifft man sich dann wieder – dann kann man ein Vierteljahrhundert Stadthalle feiern.
Zwischendurch findet man vielleicht noch Gelegenheit, aus Anlaß des tausendsten Events eine Riesen-Party steigen zu lassen.
Einen Grund findet man eben immer für seine Werbeveranstltungen.

Unfall in der Helene-Lange-Schule

Es geschah am Donnerstag letzter Woche um 11.00 Uhr:
Ein Schüler der achten Klasse hatte offenbar großes Interesse an einem Haifisch-Gebiß, das sich hinter einem Glas mit Formaldehyd in einem Biologieschrank befand. So nahm er es denn heraus.
Für Kinder gilt schließlich das Primat des Haptischen: Sie müssen alles, was sie sehen, anfassen, denn erst so vergegenwärtigen sie es sich.
Nun wird der aufmerksame Leser einwenden, ein Schüler der achten Klasse sei 13 oder 14 Jahre alt, also eben kein Kind mehr.
Tja, das ist wahr. Wir können in der Tat nicht ausschließen, daß der betreffende Schüler sich nicht auf dem Entwicklungsstand befindet, den man von einem Menschen seines Alters erwarten kann.
Nun, jedenfalls kam es, wie es kommen mußte:
Er riß das Glas herunter, es zerschellte, und die Dämpfe des Formaldehyd machten den Umstehenden erheblich zu schaffen.
Sie gelangten in die Atemwege und verursachten Kopfschmerz, Übelkeit und Husten.
36 Schüler und ein Lehrer der Realschule wurden sicherheitshalber ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus gebracht.
Über möglicherweise bleibende Schäden ist nichts bekannt.
Eine Dreiviertelstunde nach dem Vorfall wurde die ganze Schule geräumt.
Der unvorsichtige Schüler hat also manchen anderen vorerst vor einem Vortrag oder einer Klassenarbeit bewahrt.
Ob sie sich dafür erkenntlich zeigen werden?

Vollgelaufene Keller durch Platzregen

Der montägliche Platzregen zeigte leider in einigen Bereichen Wirkung.
Polizei und Feuerwehr machten sich in der Esplanade und der Christianstraße nützlich, denn es war so mancher Keller vollgelaufen.
Neumünsteraner tragen so etwas mit Gleichmut.

Neue Schwimmhalle

Nach dem Ende der Freiluft-Saison wird der Bau in Angriff genommen.: 600.000 Euro soll sie kosten, die neue Traglufthalle im Bad am Stadtwald.
Es besteht also Hoffnung, daß die Mangelsituation nach der Schließung des Klosterbades eine vorübergehende ist.
Diese bedeutet doch tatsächlich für manche eine nicht unbeträchtliche Minderung ihrer Lebensqualität (nicht zuletzt für ihren ehemaligen Betreiber Herbert „Debt King“ Pietsch). Zudem sitzt natürlich einstweilen der Sportunterricht auf dem Trockenen, obwohl Schwimmen doch ein wesentlicher Bestandteil eines solchen sein sollte.
Bleibt also zu hoffen, daß das neue Bad tatsächlich zügig gebaut wird und daß man dort dann tatsächlich den vielzitierten Badespaß erleben kann.
Meines Wissens hat es übrigens keine Bürgerbefragung gegeben.
Das wäre doch mal was: Man (also Stadtrat und Stadtwerke) arbeitet einen Fragebogen aus, der von repräsentativen Neumünsteranern ausgefüllt wird.
Und dann sind die Herren des Baus, die ihr Mandat ja schließlich von den Bürgern haben, über die Wünsche der Menschen, ein öffentliches Bad betreffend, orientiert.
Sagt später nicht, es hätte niemand diesen Vorschlag gemacht.

Gesundheitswegweiser der Stadt Neumünster

Die Stadt Neumünster läßt sich nicht lumpen und brachte also nunmehr wiederum und in zehnter Auflage ihren Gesundheitswegweiser heraus.
Das Ding hat eine Auflage von 2000, was erstaunlich wäre, wenn es nicht kostenlos wäre.
Es liegt übrigens im Gesundheitsamt und in der Stadtbibliothek aus, wenn noch welche übrig sind.
Wenn nicht, besteht immer noch die Möglichkeit, ihn als PDF herunterzuladen.
Dies ist übrigens, wie nicht anders zu erwarten, keine unveränderte Auflage, sondern sie ist gar mächtiglich aktualisiert.
Das gilt auch für die Adressenübersicht und die Tipps, die darüber informieren, wohin wer mit welchen gesundheitlichen Problemen sich ggf. wenden sollte.
Über die Kosten des Wegweisers ist mir nichts bekannt geworden.
Nur: Das die Bürger ihn mit ihren Steuern bezahlen, sollte klar sein.

1001 Video – eine Videothek

1001 Video nennt sich eine Videothek in mittelbarer Bahnhofsnähe.
Interessanter Name, der Märchenhaftes aus tausendundeiner Nacht verspricht.
Aber wenn wir den Namen mal ernst nehmen, müssen wir doch wohl fragen:
Warum nur so wenige?
Die Antwort darauf liefert der Untertitel:
„Nur die besten im Programm“
Na wenn das so ist.
Aber unterm Strich ist es doch nur eine Videothek wie jede andere.

1001 Video: Rendsburger Straße 22-24