Kategorie-Archiv: Allgemeines und Sonstiges

Kosten der Pflege: Wer finanziert die Pflege?

Die Kosten der Pflege werden meistens aus mehreren Einnahmequellen finanziert. Polnische Pflegekräfte von Vermittlungsagenturen wie Ost-Profi.de verhelfen den Pflegebedürftigen sowie deren Angehörigen dazu, die vorhandenen Geldmittel für die Pflege möglichst effektiv, also bei einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, einzusetzen.

Gesetzliche und private Pflegeversicherung
Die Pflegeversicherung ist heutzutage, ebenso wie die Krankenversicherung, eine gesetzliche Pflichtversicherung. Die Monatsbeiträge zur Pflegeversicherung werden zusammen mit denen für die Krankenversicherung an die zuständige Krankenkasse bezahlt. Die leitet ihrerseits die Pflegeversicherungsbeiträge an die ihr angeschlossene Pflegekasse weiter. Es ist bekannt und ein gesellschaftliches Dauerthema, dass die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in vielen Fällen die Pflegekosten nur teilweise decken. Den Restbetrag muss der Pflegebedürftige selbst aus seinem eigenen Einkommen und Vermögen finanzieren – sofern er das kann. Diese Situation lässt sich mit einer oder auch zwei bis drei privaten Pflegezusatzversicherungen deutlich verbessern. Die private Pflegetagegeldversicherung Pflege-Bahr, benannt nach dem damaligen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, wird staatlich bezuschusst. Bei einem monatlichen Mindestbeitrag von zehn Euro beträgt der Zuschuss fünf Euro, also die Hälfte des Monatsbeitrages. Pflege-Bahr kann altersunabhängig und ohne Gesundheitsprüfung von jedem Bürger einmal abgeschlossen werden.

Pflegelücke frühzeitig versichern
Jedem muss bewusst sein, dass die im späteren Alter anfallenden Pflegekosten finanziert werden müssen. Als buchstäblich letzte Instanz tritt dafür die öffentliche Hand, also der Staat, ein. Dessen Hilfe ist subsidiär, das heißt nachrangig. Erst dann, wenn der Pflegebedürftige sein Vermögen aufgebraucht hat, und wenn sein laufendes Einkommen die Pflegekosten nicht deckt, kann mit staatlicher Hilfe durch die Stadt oder durch den Landkreis gerechnet werden. Das ist in der Regel bei einer dauerhaften Heimpflege der Fall, die monatlich einen mittleren vierstelligen Eurobetrag kostet. Die Heimverwaltung erbringt die Pflegeleistung und erhält im Gegenzuge die notwendigen Einnahmen. Die setzen sich zusammen aus den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung des Pflegebedürftigen sowie aus möglichen weiteren privaten Pflegezusatzversicherungen. Hinzu kommt das anrechenbare laufende Einkommen, also in der Regel die Altersrente. Wenn die Summe dieser Einnahmen nicht kostendeckend ist, dann wird der Restbetrag vom Staat bezahlt. Anhand der vom MDK, dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen festgestellten Pflegestufe erhält das Pflegeheim für seine Pflegeleistungen auf jeden Fall die gesetzlich vorgesehenen Einnahmen. Der Pflegebedürftige selbst bekommt ein monatliches Taschengeld von reichlich hundert Euro ausbezahlt. In dieser Situation ist sein Privatvermögen aufgebraucht, und über sein eigenes Einkommen kann er auch nicht mehr verfügen.

Diese Situation wird durch eine oder auch einige entsprechend früh abgeschlossene Pflegeversicherungen vermieden. Der spätere Pflegebedarf lässt sich errechnen und dementsprechend versichern. Nur so ist gewährleistet, dass der Pflegebedürftige im späteren oder gar hohen Alter über sein Einkommen und Vermögen selbst bestimmen kann.

Tilda zu Gast im Kreis Segeberg

Tildas - Welt

Skandinavisches Handarbeitsdesign und Gaumenschmaus sind
Motto eines exklusiven Nähevents im Landhaus Schulze-Hamann in
Blunk.
Martina Specht von „Stoff…und mehr“ in Bad Segeberg veranstaltet am 28.11.2009 ein außergewöhnliches Event für alle Tilda-Süchtigen, begeisterte Handarbeitsfans und Freunde Skandinavischer Lebensart.
Im stilvollen Ambiente des Landhauses Schulze-Hamann werden an einem Tag Themen aus der Handarbeitslinie „Tildas-Welt“ kreiert. Unter fachkundiger Anleitung gestalten Teilnehmer sowohl Weihnachtliches aus der neuen Kollektion „Tildas Juleidees“ oder nähen dekorative Accessoires für die Familie.
Der besondere Clou: Kulinarisch erwartet die Teilnehmer eine exquisite Verköstigung nach nordischer Tradition – inklusive Fingerfood und Vier-Gänge-Menü.

Wer in „Tildas-Welt“ eintaucht, erlebt romantische Designs für Handarbeiten, Wohnaccessoires und Lebensart. Tone Finnanger, Designerin und Buchautorin, bringt mit ihren Stoffen Skandinavische Gemütlichkeit in die Häuser und hat mit der Handarbeitsmarke „Tilda“ einen Boom in der Kreativbranche ausgelöst. Verspielte Figuren, liebevolle Dekorationen, Kissen oder Taschen – in jedem Produkt steckt der bei allen beliebte Skandinavische Charme.

Seit einem Jahr führt Martina Specht bereits erfolgreich durch dreistündige Workshops mit den Stoffen und Mustern aus „Tildas-Welt“.
„Die Teilnehmer werden in die bezaubernde Welt der Tilda entführt und können sich in skandinavischer Atmosphäre einen Tag lang mit den traumhaften Stoffideen auseinander setzen. Jede Teilnehmerin erwartet zudem noch eine kleine Überraschung, verrät Tilda-Begeisterte Martina Specht.
„Die große Beteiligung an meinen Workshops rund um Tilda-Designs haben mich zu dieser bisher einzigartigen Veranstaltung im Norden motiviert. An diesem Tag sind alle Tilda-Fans willkommen – Anfänger genauso wie Fortgeschrittene“, betont Martina Specht.

Die Veranstaltung wird von Knorr-Prandell, WdN –GmbH und Brother unterstützt. Brother sorgt für die Leihgabe der Nähmaschinen, die bereits Stickmuster der Tilda-Serie vorprogrammiert haben. Das garantiert allen ein erfolgreiches Nähevent.

Das Event beginnt von 10 Uhr bis 18 Uhr und schließt mit einem Vier-Gänge-Menü ab.
Beitrag  99,- Euro exklusive Material.
Da die Teilnehmerzahl für dieses Erlebnis begrenzt ist, wird um eine Anmeldung unter (04551) 999119 bis zum 21.11.2009 gebeten.
Eine Kinderbetreuung wird auf Anfrage organisiert.

Über Stoff…und mehr!
Seit Anfang 2006 führt Martina Specht das Unternehmen in Bad Segeberg. Mit einem umfangreichen Stoffsortiment präsentiert sie auf über 1000qm Produkte aus dem Standard- und Modebereich. Schnittmuster der führenden Hersteller wie Burda, Zwischenmaß, Vogue und Butterick gehören zum wachsenden Repertoire. Eine angeschlossene Nähschule, Nähmaschinenverkauf sowie Annahmestelle für Reparaturen runden das Angebot ab. Das Kursangebot richtet sich seit 2009 auch erfolgreich an Kinder und Jugendliche.

(Beleg erbeten / Bildmaterial gerne auf Anfrage)

Unternehmenskontakt und Anmeldungen:
Stoff…und mehr!
Inh.: Martina Specht
Kurhausstr. 33
23795 Bad Segeberg
Telefon (04551) 999119

http://www.stoff-und-mehr.de

Neumünsteraner Nachwuchsautorin auf Erfolgskurs

Debütroman von der Neumünsteraner Autorin André Linke kommt gut an

Im Dezember ist André Linkes Debütroman erschienen: „Angriff der Flukes“ – eine SciFi-Satire für Jugendliche ab 14, die die Auseinandersetzung mit politischen und
sozialen Themen für junge Leute interessanter macht – abwechselnd auf lustige und auf ernste Weise.

Gleichzeitig bietet das Buch aufgrund seiner Eigenart Abwechslung ins Bücherregal: Ein deprimierter Erzähler, absichtliche Widersprüche, Szenen-Rausrisse und skurrile Nebenhandlungen machen alles andere als einen Abklatsch aus der Lektüre.

Leser-Reaktionen sind sehr positiv, auch viele junge „Nicht-Leseratten“ freuen sich über die unkonventionellen Stilmittel des eigensinnigen Erzählers, obwohl es gerade unter den Jugendlichen viel zu viele gibt, die grundsätzlich überhaupt kein Buch mehr in die Hand nehmen.

6,5 Jahre lang hat die 22-jährige André Linke (eigentlich Carina Linke) an ihrem Erstlingswerk geschrieben, das mit 4 weiteren Bänden noch fortgesetzt werden soll. Die Autorin ist in Neumünster geboren und im Stadtteil Tungendorf aufgewachsen.  Nach der bisherigen Entwicklung und aufgrund der Eigenart des Buches kann man eine vielversprechende Schriftstellerkarriere erwarten. Hinzu kommt der Promibonus: André Linke ist die Schwester von Christian Linke, dem Mitglied der aufstrebenden Band Nevada Tan, die ihren Ursprung ebenfalls in Neumünster hat.

Weitere Infos:
www.andrelinke.de
www.amazon.de/Angriff-Flukes-Crystal-Yorkshire-Alpha/dp/3938271833

Peinlicher Fehler am Adenauer-Denkmal

In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich ein kleineres Adenauer-Denkmal (auf dem Konrad-Adenauer-Platz eben).
Es ist versehen mit dem Namen des Dargestellten, darunter der Bemerkung, daß er der erste Bundeskanzler war und darunter wiederum den Jahreszahlen von Adenauers Geburt und Tod.
Die Jahreszahlen werden also hier fälschlicherweise auf seine Kanzlerschaft bezogen. Hier wird also behauptet, Adenauer sei schon 1876 Kanzler gewesen.
Sehr peinlich.
Es ist natürlich nur eine Frage der Reihenfolge.
Richtig wäre:
1. Name
2. Lebensdaten
3. Funktionsbezeichnung

Fachdienst Natur und Umwelt wird abgeschafft

So mir nichts dir nichts.
Das kann doch wohl nicht wahr sein.
Als gestern die Neumünsteraner Ratsversammlung dem Haushalt 2007/2008 Gestalt zu geben versuchte, was in Teilen auch gelang, wurde en passant auch die Auflösung des Neumünsteraner Fachdienstes für Natur und Umwelt beschlossen.
Es ist nicht überliefert, daß sich Grüne darüber beschwert hätten.

Volkshochschule bietet PC- und Internetkursus

Und zwar in den Osterferien.
Die Gebühr beträgt 52,80 Euro, und der Kursus dauert nur vier Tage (und an diesen Tagen jeweils nur je drei Stündchen).
Was meint man denn, in so kurzer Zeit vermitteln zu können?
Zur Didaktik gehört auch immer die Wiederholung. Dafür bleibt da doch kaum Zeit.
Außerdem: Ich sehe es schon kommen, einen großen Andrang wird es dort nicht geben, weil die meisten Schüler glauben, sie verstünden schon einiges von der Materie, und in so einem Kurs könne man ihnen ohnehin nichts mehr beibringen.
Da haben sie vermutlich recht.

Ostersitzkissenkonzert

Heute findet in der Musikschule (Boostedter Straße 3) um 17.00 Uhr ein Ostersitzkissenkonzert statt. Der Eintritt ist frei.
Klingt mächtig interessant. Ich wußte nicht, daß es zu Ostern spezielle Sitzkissen gibt. Und daß man diese nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern auch als Musikinstrument verwenden kann.
Vielleicht sollte man da mal vorbeischauen.
Schon wegen dieses Mörder-Kompositums: Ostersitzkissenkonzert.

Wieder die Kieler Nachrichten

Die Kieler Nachrichten scheinen auf die Berichterstattung aus Neumünster wirklich nicht viel zu geben. Da herrschen Schlampigkeit und Dummheit. Beleg gefällig (einer von vielen möglichen)?

In der heutigen Ausgabe der Kieler Nachrichten finden wir auf Seit 31 die folgende Überschrift über einem Beitrag aus Neumünster:

„Familiennahe Betreuung bei Tagesmütter und -vätern“

Aslowissensenee.

Gesundheitliche Aufklärung im Friedrich-Ebert-Krankenhaus

Dort, in der Friesenstraße 11, wird immer auch an die gesundheitliche Aufklärung gedacht.
Das zeigt sich auch heute wieder, wenn Boris Kämpfer (ja, ein großer Kämpfer vor dem Herrn war er, der Becker – aber nun muß ich mich selbst zum Ernst ermahnen, denn es geht ja hier um die Gesundheit) referiert.
Sein Thema:
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – Aspekte der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und alternative Therapieformen“

Also, Herrschaften, wenn es Euch irgend betrifft, dann seid Ihr da an der richtigen Adresse.

Kim Reimers ist ohne Zweifel die schönste Faustballspielerin Schülps und weit darüber hinaus

Schülp ist eine Faustball-Hochburg. Soviel ist mal sicher. Während dieser Sport anderswo ein Schattendasein fristet oder gar inexistent ist, kennt die Faustball-Begeisterung in Schülp keine Grenzen.
Nun werden sogar diejenigen auf den Schülper Faustball, insbesondere auf dei weibliche Jugend A, aufmerksam, die sich rein gar nicht für Sport interessieren. Denn es faustet, springt und hechtet dort eine der zartesten und ätherischsten Erscheinungen, die mir je begegnet ist:
Kim Reimers heißt sie. Aber was soll ich weiter schwärmen. Schaut sie Euch doch selbst an.

Gabriele Bartelheimer ist ein Wonneproppen

Halblanges, wunderschönes, orangefarbenes Haar, klarer, fast leuchtender Teint, liebenswürdige, wache Augen und ein umwerfendes Lächeln – wer würde diese Attribute bei einer Verantwortlichen eines Schulverwaltungsamtes erwarten?
Und dennoch, auf Gabriele Bartelheimer vom Schulverwaltungsamt Neumünster trifft all das zu.
Sie ist überdies ein rechter Wonneproppen, stets ansprechbar, freundlich und – meist mit Erfolg – um Problemlösungen bemüht.
Diese Frau ist fürwahr ein Schmuckstück unserer Stadt, das uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt.

VfR in guter Form

1:0 bei der zweiten Mannschaft von St. Pauli – das ist schon eine erfreuliche Leistung. Nun sollte der VfR mit dem Abstieg so rein gar nichts mehr zu tun haben. Nach oben geht freilich auch nichts mehr, aber die Mannschaft hat ja Potential. Also: Vielleicht in der nächsten Saison.
Der VfR gehört einfach in die Dritte Liga.

Wildpark Eekholt mit Spitzenergebnis

Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins am Samstag wurde bekanntgegeben, daß der Wildpark Eekholt im Jahre 2006 über 228000 Besucher hatte. Das ist das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Wildparks.
Daher will man expandieren.
Zitiert werden muß dazu leider auch aus den Kieler Nachrichten, in denen es heißt:
Weitere Höhepunkte sollen der Umbau der Wildkatzen und der Otteranlage sowie die Erweiterung der Mauserkammern an der Flugwiese sein.“

Tja, die Kieler Nachrichten behaupten tatsächlich, der Wildpark Eekholt wolle Wildkatzen umbauen. Was ein fehlender Bindestrich doch so alles ausmachen kann. So wird aus einer Aktion der Tierliebe Tierquälerei.

Iven Kruse wird vorgestellt

Heute um 19.30 Uhr. Der Titel der Veranstaltung lautet:
„Iven Kruse, ein Heimatdichter aus Bornhöved: Salz und Brot“
Anders Stüwe wird aus aus dem Werk Kruses rezitieren, und zwar sowohl Prosa als auch Lyrik.
Und ich als Literaturinteressierter habe noch nie etwas von diesem Kruse gehört. Na, da bin ich ja mal gespannt, ob ich bislang etwas verpaßt habe.
Für andere Interessierte: Die Lesung findet in der Galerie Stadthalle, Kleinflecken 1, statt.

„To ´n Düvel mit n Sex“ – die Niederdeutsche Bühne schlägt wieder zu

Zum Teufel mit dem Sex – so lautet, ins Hochdeutsche übersetzt, der Titel der neuen Komödieneinspielung der Niederdeutschen Bühne.
Die Neumünsteraner haben also ein Wechselbad der Gefühle zu erleiden, denn gerade gab es doch mehrfach in unserer Stadt das Stück „Sex – aber mit Vergnügen“ zu bestaunen.
Na, wer so ein Wechselbad aushält, der sollte sich heute um 20.00 Uhr in der Klosterstraße 12 eingefunden haben.

Tödlicher Unfall am Stadtring

Dort geriet gestern ein Jaguar-Fahrer nach Informationen der Kieler Nachrichten ins Schleudern und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit einem Trecker.
Der Fahrer des PKW starb noch an der Unfallstelle an den Folgen der Kollision. Der Trecker fiel auf die Seite, der Fahrer des landwirschaftlichen Nutzfahrzeugs wurde aber nur leicht verletzt.

Kieler Nachrichten schießen kapitalen Bock

Wie heißt es in den Kieler Nachrichten vom 20. März auf Seite 25 in einer Unterüberschrift?:

„Druck+Technik-Förderverein schloß Querelen-Kapital ab“

Echt: Da steht „Kapital“ statt „Kapitel“.
Nun werden einige sagen, sowas sei doch in den Kieler Nachrichten keine Seltenheit, wenn es um Neumünster geht.
Eben das ist mein Thema: Es ist in der Tat keine Seltenheit. Und was schließen wir daraus? Daß die Kieler Nachrichten in Neumünster keine besondere Aufmerksamkeit walten lassen. Daß von hier aus unserer doch nicht ganz unwichtigen Stadt nur Journalisten berichten, in deren Oberstübchen es recht schummrig ist.
Und, Damen und Herren, ist das etwa kein unhaltbarer Zustand?

Kielius-Busse und Neumünster – eine schwierige Geschichte

Die Kielius-Busse halten bekanntlich in Neumünster am ZOB und an den Holstenhallen.
Was aber den letzten Bus aus Hamburg um 00:05 Uhr betrifft: Der liefert nur Leute in Neumünster ab, nimmt aber keine mehr auf. Wenn also von vornherein niemand in Neumünter aussteigen will, dann fährt er es gar nicht erst an.
Es kommt aber auch vor, daß der Kielius-Bus Neumünster, obwohl er es nach Fahrplan tun sollte, nicht anfährt.
Genau gesagt: Es sind Kleinbusse. Nun ja, man kann sie auch Großtaxis nennen. Sie werden eingesetzt, wenn ein regulärer Bus ausfällt, und das kommt ja öfter mal vor. Vor längerer Zeit, als ich einmal wieder nach Kiel wollte, geschah es tatsächlich, daß so ein Kleinbus Neumünster ausließ.
Und neulich geschah folgendes:
Ich stieg in Hamburg kurz nach 9 Uhr abends in den Bus, wiederum mit dem Fahrtziel Kiel.
Außer mir waren 7 Fahrgäste dort. Einer wollte nach Neumünster, alle anderen nach Kiel. Noch in Hamburg, bevor es auf die Autobahn ging, hielt der Fahrer an einer Bushaltestelle, die für diese Linie zum Halten nicht vorgesehen ist.
Der Busfahrer begann ausgiebig zu telofonieren, und die Fahrgäste wunderten sich. Nach einigen Minuten folgte seine Durchsage:
Der Bus schlage ihm dauernd furchtbar gegen das Lenkrad (was immer das bedeutet). Es sei ihm zu riskant, so auf die Autobahn zu fahren. Er werde den Bus jetzt da stehen lassen. Ein Ersatzwagen für uns sei bestellt.
Dieser Wagen kam 20 Minuten später, und der Fahrer sagte von vornherein, daß er sich in Neumünster nicht auskenne. Der eine Mensch, der in Neumünster aussteigen wollte, versprach, ihm zu helfen. Unser ursprünglicher Busfahrer fuhr übrigens nicht mit uns. Der Wagen war ohne ihn schon voll. Als wir bei Neumünster waren, fuhr der Fahrer an der Ausfahrt Neumünster-Mitte vorbei. Dabei ist doch klar, daß diese Abzweigung und nur diese die richtige ist.
Der Neumünsteraner gab dem Fahrer also offenbar einen falschen Tip, und ich als weiter hinten Sitzender hatte kaum eine Chance, mich bemerkbar zu machen.
Man nahm also die Ausfahrt Neumünster-Nord, und insgesamt dürfte sich daraus ein Umweg von mindestens 5 km ergeben haben.
Dort am ZOB stieg nun also der Neumünsteraner aus. Und der Fahrer mußte erst darauf aufmerksam gemacht werden, daß dort vielleicht ja auch noch einer einsteigen will. Wir fragten also die dort einsam sitzende Dame, ob sie auf den Kielius-Bus warte. Sie bejahte das überrascht.
Überrascht natürlich deshalb, weil der Bus nicht als Kielius erkennbar war,
Diese Dame nahm nun also den Platz ein, den der in Neumünster Ausgestiegene freigemacht hatte. Daß sie überhaupt mitfahren konnte, ist der Initiative der Fahrgäste zu verdanken.
Außerdem wäre für einen weiteren Fahrgast kein Platz gewesen.
Man hätte also gleich mit zwei Taxis / Bussen losfahren müssen, um wenigstens mit einiger Wahrscheinlichkeit dafür zu sorgen, daß alle, die mitfahren wollen, dies auch können.
Unser Rechtsempfinden sagt uns hier folgendes:
Indem die Autokraft, denn um die geht es hier, Pläne aushängt, verpflichtet sie sich, den Busverkehr diesen Plänen entsprechend zu gestalten. Wenn das Angebot, das man mittels Plan macht, nicht realisiert wird, dann gibt es dafür nur einen akzeptablen Grund:
höhere Gewalt.
Und es ist eben keine höhere Gewalt, wenn in Neumünster drei Leute warten, von denen dann nur einer mitfahren kann, weil die Autokraft Kleinbusse spart.
Daß in diesem Fall zu dieser mißlichen Lage nicht gekommen ist, war, wie gesagt, purer Zufal.
Außerdem kann man doch wohl erwarten, daß ein Busfahrer einen Ersatzfahrer hinreichend unterweist. Ds ist in diesem Fall offenbar nicht geschehen, sonst hätte der Ersatzfahrer ja gewußt, daß die Möglichkeit des Zustiegs in Neumünster besteht.
Also, das sind Zustände, die man an sich nicht dulden kann. Aber es hilft vermutlich rein gar nicht, dagegen in irgendeiner Weise vorzugehen. Wenn die Autokraft auch nicht im Recht ist, so ist es in solchen Fällen doch nicht aussichtsreich, rechtlich gegen sie vorzugehen. Man müßte sich schon zusammentun und eine Reihe ähnlicher Fälle sammeln und bezeugen.
Und selbst dann könnte man die Autokraft vermutlich nicht dazu bringen, verläßlicher zu arbeiten.
Eine weitere Möglichkeit bestünde natürlich darin, die Medien auf diese Mißstände aufmerksam zu machen. Aber auch das ist aussichtslos, weil die Provinzjournalisten von den Kieler Nachrichten zur Kritik weder in der Lage noch bereit sind.
Es bleibt also nur die Möglichkeit zu hoffen, daß Internet-Publikationen bald genügend Gewicht haben werden, um Druck auszuüben. Ich meine damit natürlich auch und gerade dieses Blog. Es kann nicht mehr lange dauern, bis es das wichtigste Medium für Neumünster und Umgebung ist.
Die gegenwärtige Lage läßt noch zu wünschen übrig, das ist auch mir klar.
Oder, positiv ausgedrückt:
Ds Blog ist ausbaufähig.
Daß Ihr es zuhauf lest, wie die statistische Werte zeigen, freut mich zwar, aber es reicht nicht. Wenn es sich zu DEM Neumünsteraner Medium entwickeln soll, dann braucht man mehr Kommentare und vor allem mehr regelmäßige Autoren.
Also, Herrschaften, Damen und Herren: Ran an das Blog, und teilt den anderen Neumünsteranern Eure Erfahrungen auch mit der Autokraft mit.

Stadtwerke Neumünster: Änderungen ab April

Wenn die Stadtwerke Neumünster uns eine gute Nachricht übermitteln, dann ist zu erwarten, daß sich zwei schlechte anschließen.Und so geschah es:
Die gute Nachricht: Das Gas verbilligt sich zum 1. April. Aber das ist nur das Zuckerstückchen, das uns das Schlucken der bitteren Medizin erleichtern soll.
Denn die schlechte Nachricht Nummer 1 lautet: Fernwärme wird teurer.
Und dreimal, ach was nur einmal dürft Ihr raten, was die zweite schlechte Nachricht ist. Richtig, auch der Wasserpreis steigt. Noch nicht bis Oberkante Unterlippe, aber wesentlich. Man gibt allerdings dennoch weniger Geld für Wasser aus als bisher, wenn man die folgenden Ratschläge beherzigt:

1. Es gibt Möglichkeiten, die Toilettenspülung zu dosieren. Es ist einfach nicht nötig, nach dem sogenannten oder auch Wasserlassen 8 Liter Wasser zu verbrauchen.

2. Gibt es tatsächlich noch immer Menschen, die beim Zähneputzen das Wasser laufen lassen? Also mindestens drei Minuten lang, wen man gründlich putzt?
Herrschaften, habt Ihr eine Ahnung, wieviel da den Bach runtergeht. Laßt das!
Zur Schonung der natürlichen Ressourcen sowie Eurer Geldbörse.

3. Ähnliches gilt beim Duschen.
Man spült sich halt, meinetwegen auch ausgiebig, mit Wasser ab – aber warum sollte das Wasser noch laufen, während man sich einseift, duschgelt oder shampooniert?
Das ist doch eher hinderlich.
Also: Wenn man damit fertig ist, DANN kann man wieder das Wasser anstellen.
Nun werden manche sagen:
„Aber das dauert in meiner Dusche immer so lange, bis ich die richtige Temperatur gefunden habe. Das will ich nicht jeden Morgen zweimal durchmachen.“

Zugegeben, das ist bei manchen Duschen recht schwierig. Aber dagegen gibt es Mittel. Installationsbetriebe verstehen es da, Abhilfe zu schaffen.
Wie bitte, das kostet doch so viel?

Also, Leute, das ist eine einmalige Ausgabe in Höhe eines Betrages im zweistelligen oder unteren dreistelligen Bereich.
Was man damit aber auf die Dauer spart, ist enorm.

Soweit meine hoffentlich nicht ganz wertlosen Tips, wie man, trotz der Stadtwerke Neumünster, nicht verarmt.

Mit frisiertem Mofa durch Neumünster

Es geschah in der vergangenen Woche, und auch die Kieler Nachrichten berichteten davon.
Ein sechzehnjähriger Mofafahrer fuhr, nichts Böses ahnend, durch unsere Stadt, als er plötzlich von einem Polizeiwagen verfolgt wurde.
Der Jugendliche ergriff die Flucht, wobei das Mofa, das schon vorher auffallend schnell gewesen war, und eben deshalb die Aufmeksamkeit der Freunde und Helfer auf sich gezogen hatte, ungeahnte Leistung an den Tag legte: Die Augen des Gesetzes starrten bei der Verfolgung ungläubig auf den Tacho, der nicht weniger als 100 km/h anzeigte. Sollte man bei so einer Geschwindigkeit in der Stadt nicht die Verfolgung einstellen? Man gefährdet damit schließlich andere Verkehrsteilnehmer erheblich, und des Übeltäters hätte man wohl später immer noch habhaft werden können: Vier Bullaugen sahen schließlich den Jugendlichen, wie sollte er ihnen da entgehen. Wahrscheinlich ist er ja sogar an irgendeiner Stelle geblitzt worden.
Jedenfalls kann man annehmen, daß der Junge sich erst durch die Verfolgung zu einem echten Risiko entwickelt hat. Der wird doch vorher nicht 100 gefahren sein, das wäre doch gar zu blöd. 50 oder 60 vielleicht.
Also, wie ging das Ganze nun aus?
Der Junge stürzte in der Störstraße und erlitt Schürfwunden.
Man kann von Glück sagen, daß er sich nicht den Hals gebrochen hat.
Und wenn das geschehen wäre, wer wüsche dann seine Hände in Unschuld?
Richtig, die Polizisten. Denn es muß ja alles seine Ordnung haben: Fährt einer zu schnell, dann muß er auf Teufel komm raus verfolgt werden, egal, ob er sich erst durch die Verfolgung zu einer Geschwindigkeit zwingen läßt, die er nicht kontrollieren kann, so daß er ebenso in Lebensgefahr schwebt wie manche unbeteiligte Passanten.

Bundesrammlerschau in Neumünster

In dieser Woche war in Neumünster Bundesrammlerschau.
Jeder Kaninchenzüchter mit sowohl Rang als auch Namen war da, um sich und seine Geschöpfe zu präsentieren. Und natürlich vor allem, um sich den Preisrichtern zu stellen. Davon gab es immerhin 100!
Hundert Preisrichter, Herrschaften. Das ist schon große Welt.
Was allerdings für Katzen gilt, das gilt auch für Kaninchen: Die Stammform, die in der Natur vorkommende Form also, von der die Zuchttiere abstammen, ist die schönste. Da nützt eben alles Züchten nicht. Es sei, um die Tiere irgend schmackhafter zu machen. Das ginge, wie Beispiele anderer Arten zeigen.
Aber ums Essen ging es ja bei dieser Schau nicht.

Linke in Neumünster stark aufgestellt

Die Partei Die Linke, hervorgegangen aus PDS und WASG, ist auch in Neumünster stark aufgestellt. Bei den Kommunalwahlen 2008 wird sie in jedem der 23 Neumünsteraner Wahlkreise mit einem Kandidaten vertreten sein. Die Vermutung, daß die Partei nur im Osten stark sei und daß es im Westen erhebliche Personalprobleme geben würde, hat sich also als falsch erwiesen.
Nicht nur in Neumünster.

Lieblingsschlagzeile aus den Kieler Nachrichten

Diese lautet:

„Verfahren wegen Hehlerei eingestellt“

Das heißt, Hehlerei führte zur Einstellung eines Gerichtsverfahrens, obwohl doch in einem Rechtsstaat Hehlerei im Gegenteil zur Aufnahme eines Verfahrens führen müßte.
Aber natürlich meinen die KN etwas anderes:
nämlich, daß ein Verfahren gegen einen Geschäfsbesitzer, der wegen Hehlerei angeklagt war, vom Neumünsteraner Amtsgericht wegen geringer Schuld eingestellt wurde.
Aber was sie da in der Überschrift schreiben – na, sie merken eben nichts.

KIWA – was ist das denn?

Das Akronym KIWA steht für Koorinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter.
Und diese befindet sich, obwohl für das ganze Land zuständig, nicht etwa in Kiel und auch nicht in Lübeck oder Flensburg, sondern in unserer schönen Stadt. Das unterstreicht die Bedeutung Neumünsters für Schleswig-Holstein.
Leider bin ich aber an dieser Stelle gezwungen, ein wenig zu schulmeistern: Es gibt weder Wohn- noch Pflegeformen, da Wohnen und Pflege weder Gegenstände noch Zustände, sondern Vorgänge sind. Zu sprechen wäre also von PflegeWEISEN.
Vielleicht sollte ich das den guten Leuten mal mitteilen, denn, wenn es auch der eine oder andere Leser nicht einsehen wird: Verbrechen gegen die Sprachlogik sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Na gut, in diesem Fall ist es kein Verbrechen.
Grund ist vielmehr Fahrlässigkeit oder Dummheit. Dennoch darf so etws nicht unerwähnt bleiben.

Stegner und die Neumünsteraner CDU

Ist das nicht eine unheilige Allianz?
Stegner stimmt der Neumünsteraner CDU zu. In welcher Frage der SPD-Landesminister der CDU zustimmt, wollt Ihr wissen?
Es geht um nichts Geringeres als die städtische Wohnungsbau GmbH. Diese soll nach den Plänen der hiesigen CDU in eine Genossenschaft umgewandelt werden. Und da sehen wir, daß es doch nicht immer eine unheilige Allianz sein muß, wenn Sozial- und Christdemokraten zusammenfinden. Denn der von Stegner sehr wohlwollend aufgenomme Vorschlag der CDU ist ja nun mal einer, den man von linken SPD-Leuten erwartet, aber nicht von schwarzbrauntauben Nüssen.
Tja, auf regionaler, nein lokaler Ebene ist eben einiges möglich, das auf Bundesebene einen Sturm der Entrüstung bei der Springer-Presse, dem Spiegel und dergleichen auslösen würde.
(Wer sich jetzt wundert und meint, man könne doch nicht Springer-Presse und Spiegel in einem Atemzug nennen, der bekommt vielleicht nicht viel mit. Man denke nur an den gemeinsamen Vorstoß in Sachen Rechtschreibreform-Ablehnung: Aust und Friede Springer Seit an Seit, eine Einheitsfront bildend. Peter Hacks hatte übrigens schon in den 70er Jahren den Durchblick, als er den Spiegel als des deutschen Bourgeois` Bildzeitung bezeichnete.)

Westenseer Ortswehr mit brandneuer Führung

Es ist schon lange Zeit her – damals war Ignaz Kiechle Bundeslandwirtschaftsminister: Da brachte das famose Satiremagazin Titanic eben diesen inzwischen verstorbenen Allgäuer auf die Titelseite, und unter dem Poträtfoto stand:

Katoffeln sprechen.

Irgendwie und ich weiß selbst nicht warum fühlte ich mich daran erinnert, als ich heute in den Kieler Nachrichten ein Foto mit den neuen Spitzenkräften der Westenseer Ortswehr sah.
Neu dabei sind Jan Zabienski als Stellvertretender Wehrführer und Gruppenführer, Michael Schulat als Wehrführer sowie Christian Lüders als Stellvertretender Gruppenführer.
Da gratuliere ich natürlich recht herzlich all den wehrhaften Führern, die offenkundig gegen solche Bezeichnungen wie „Wehrführer“ rein gar nichts einzuwenden haben.
Deutsch bleibt deutsch.

Die Titte der Kellnerin auf der Schulter des Gastes

Es soll hier davon berichtet werden, was mir in einem Neumünsteraner Cafe geschah.
Den Namen werde ich nicht verraten, sonst könnte es rechtliche Probleme geben, was weiß denn ich!

Also: In recht großer Gesellschaft befand ich mich neulich nachmittags in diesem Cafe.
Kaffee und Kuchen waren gut, das muß man sagen, und die Kellnerin war durchaus nicht unfreundlich. Aber eins fiel doch auf: Diese recht kleine Person parkte beim Eingießen immer ihre linke Titte auf der rechten Schulter des Gastes. Ob sie sich, so abgesichert, eine höhere Zielgenauigkeit beim Eingießen erhoffte?
Das wird es wohl kaum gewesen sein.
Aber es war wirklich offensichtlich: Sie machte ihre Runde um den großen Tisch, und bei jedem Eingießen küßte ihre linke Milchdrüse die Schulter eines dürstenden Gastes.

Warum machen Frauen sowas?
– –
Wie bitte?
Die Frage wäre pauschal und daher sexistisch?

Ich sage ja nicht, daß alle Frauen das machen.
Aber ich habe es auch vorher schon bei anderen gesehen. Nötig ist das wohl kaum, um eingießen zu können. Und hier war es eben besonders auffällig.
Es bleibt also die Frage: Warum?
Da habe ich eine Theorie:

Wenn Kellnerinnen Gäste bedienen, ergibt sich daraus an sich kein hierarchisches Verhältnis:
Die Kellnerinnen arbeiten eben, während die Gäste ihre Freizeit gestalten.
Dennoch wirken die alten Verhältnisse, in denen der Bedienende eben ein Dienender war, ein Mensch, der zum Personal gehörte, während der Bediente ein Herr war oder eine Herrin, im Geiste fort.
Das heißt, die Bedienende fühlt sich auch heute noch den Gästen untergeordnet, und dieses Gefühl ist gewiß kein angenehmes.
Was ist dagegen zu tun?
(Wohlgemerkt, wir sprechen hier nicht von bewußten Prozessen und Entscheidungen: Das Gefühl, untergeben zu sein, ist der Kellnerin ebensowenig vollständig bewußt wie ihre Art des Eingießens.)
Die Kellnerin beginnt, sich als Ernährende zu begreifen und die Gäste als ihre Kinder.
Genauer: Sie ist die Mutter, die Gäste bilden ihr ideelles Gesamtbaby.
Daher berührt ihre Dudel den Gast, während sie eingießt.
Beide Vorgänge zusammengenommen, ist das, als würde sie einem Säugling Milch geben.
Auf diese Weise kehrt sie das von ihr angenommene hierarchische Verhältnis um.