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Kosten der Pflege: Wer finanziert die Pflege?

Die Kosten der Pflege werden meistens aus mehreren Einnahmequellen finanziert. Polnische Pflegekräfte von Vermittlungsagenturen wie Ost-Profi.de verhelfen den Pflegebedürftigen sowie deren Angehörigen dazu, die vorhandenen Geldmittel für die Pflege möglichst effektiv, also bei einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, einzusetzen.

Gesetzliche und private Pflegeversicherung
Die Pflegeversicherung ist heutzutage, ebenso wie die Krankenversicherung, eine gesetzliche Pflichtversicherung. Die Monatsbeiträge zur Pflegeversicherung werden zusammen mit denen für die Krankenversicherung an die zuständige Krankenkasse bezahlt. Die leitet ihrerseits die Pflegeversicherungsbeiträge an die ihr angeschlossene Pflegekasse weiter. Es ist bekannt und ein gesellschaftliches Dauerthema, dass die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in vielen Fällen die Pflegekosten nur teilweise decken. Den Restbetrag muss der Pflegebedürftige selbst aus seinem eigenen Einkommen und Vermögen finanzieren – sofern er das kann. Diese Situation lässt sich mit einer oder auch zwei bis drei privaten Pflegezusatzversicherungen deutlich verbessern. Die private Pflegetagegeldversicherung Pflege-Bahr, benannt nach dem damaligen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, wird staatlich bezuschusst. Bei einem monatlichen Mindestbeitrag von zehn Euro beträgt der Zuschuss fünf Euro, also die Hälfte des Monatsbeitrages. Pflege-Bahr kann altersunabhängig und ohne Gesundheitsprüfung von jedem Bürger einmal abgeschlossen werden.

Pflegelücke frühzeitig versichern
Jedem muss bewusst sein, dass die im späteren Alter anfallenden Pflegekosten finanziert werden müssen. Als buchstäblich letzte Instanz tritt dafür die öffentliche Hand, also der Staat, ein. Dessen Hilfe ist subsidiär, das heißt nachrangig. Erst dann, wenn der Pflegebedürftige sein Vermögen aufgebraucht hat, und wenn sein laufendes Einkommen die Pflegekosten nicht deckt, kann mit staatlicher Hilfe durch die Stadt oder durch den Landkreis gerechnet werden. Das ist in der Regel bei einer dauerhaften Heimpflege der Fall, die monatlich einen mittleren vierstelligen Eurobetrag kostet. Die Heimverwaltung erbringt die Pflegeleistung und erhält im Gegenzuge die notwendigen Einnahmen. Die setzen sich zusammen aus den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung des Pflegebedürftigen sowie aus möglichen weiteren privaten Pflegezusatzversicherungen. Hinzu kommt das anrechenbare laufende Einkommen, also in der Regel die Altersrente. Wenn die Summe dieser Einnahmen nicht kostendeckend ist, dann wird der Restbetrag vom Staat bezahlt. Anhand der vom MDK, dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen festgestellten Pflegestufe erhält das Pflegeheim für seine Pflegeleistungen auf jeden Fall die gesetzlich vorgesehenen Einnahmen. Der Pflegebedürftige selbst bekommt ein monatliches Taschengeld von reichlich hundert Euro ausbezahlt. In dieser Situation ist sein Privatvermögen aufgebraucht, und über sein eigenes Einkommen kann er auch nicht mehr verfügen.

Diese Situation wird durch eine oder auch einige entsprechend früh abgeschlossene Pflegeversicherungen vermieden. Der spätere Pflegebedarf lässt sich errechnen und dementsprechend versichern. Nur so ist gewährleistet, dass der Pflegebedürftige im späteren oder gar hohen Alter über sein Einkommen und Vermögen selbst bestimmen kann.