Handball-Supercup – warum nicht in Neumünster?

Unlängst gewann der HSV Hamburg überraschend den Supercup gegen den THW Kiel.
Mit 39:35.
Der Pokalsieger also gewann gegen den Meister.
Auf wessen Seite stehen eigentlich in so einem Fall die meisten Neumünsteraner?
Na, vielleicht geben ein paar Kommentare, die auf diesen Artikel hin eingestellt werden, Aufschluß.
Ich bin in solchen Fällen jedenfalls eher für den THW.
Denn der ist ein traditionsreicher Verein.
Der HSV Hamburg dagegen ist eine recht dubiose Angelegenheit:
Die Mannschaft (und das Recht, in der ersten Liga zu starten) wurde vor einigen Jahren aus Bad Schwartau weggefischt.
Und wozu?
Nur um die Color Line Arena in Hamburg auszulasten, weil da mit Tralala und Eishockey sonst nicht genug los ist.
Argerlich, sowas.
Übrigens, wißt Ihr, wo das Supercup-Finale stattfand?
Wahr und wahrhaftig in München.
Die Absicht ist klar erkennbar:
Man will den Handball dorthin tragen, wo er bislang keine Rolle spielt.
Aber das nützt nichts.
Gegen den Fußball, insbesondere gegen Bayern München, wird in der Stadt nichts ankommen.
Warum also beläßt man den Handball nicht dort, wohin er gehört?
Und warum geht man nicht darauf ein, daß zwei Mannschaften aus dem hohen Norden Deutschlands sich für dieses Spiel qualifiziert haben?
Schließlich mußte man den Austragungsort nicht festlegen, bevor die Gegner bekannt waren.
Die standen seit Monaten fest.
Was läge also näher, als das Spiel in neutraler Halle, zwischen Hamburg und Kiel, anzusetzen?
Da kommen dann doch wohl nur die Holstenhallen unserer Stadt in Frage.
Das wäre dann doch mal eine feine Sache gewesen.
In Ermangelung eines Spitzen-Handballvereins in Neumünster.