Zugegeben, im Spiel gegen Henstedt-Rhen war nicht nur Sonnenschein, wenn auch das Ergebnis mit 4:0 deutlich genug ist.
Aber der VFR ist nun in einer Lage, in der man tatsächlich nach oben schauen kann. Nur Altona und Wolfsburg sind noch vor dem VFR – der Aufstieg ist drin.
Das hebt die Stimmung und macht n schlanken Fuß. So kamen denn gegen Henstedt 621 Zuschauer, also, wenn ich nicht irre, ungefähr dreimal soviel wie im Durchschnitt in der letzten Saison, als der VFR so vor sich hindümpelte.
Die wahren Fans sind das vielleicht nicht, die jetzt erst kommen, sondern vielmehr Schönwetter-Sportfreunde.
Damit will ich nicht sagen, daß man auf die auch verzichten könnte – nein, die werden natürlich gebraucht.
Jeder Zuschauer sollte willkommen sein, außer den verdammten Rassisten, die Spieler mit Nazi-Parolen bepöbeln.
Aber der harte Kern der Fans, die mit ihrer Mnnschaft nicht nur durch Dick, sondern auch durch Dünn gehen, ist in Neumünster zu klein.
Was ist da zu tun?
Ich habe keine Ahnung.
Aber so traurig soll dieser Artikel nicht enden.
Führen wir uns lieber das Konto des VFR vor Augen: Nach 7 Spielen 13 Punkte und 14:6 Tore. So kann es weitergehen.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Dienstag, 26. September 2006 um 16:11 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



30. September 2006 um 17:46
Ich gehe mal davon aus, dass du das Faninteresse beim VfR nicht absichtlich kleinreden wolltest, deshalb nur zu deiner Information:
Gerade in der vergangenen Saison, die sportlich nun nicht gerade begeisternd verlief, zeigte die Fangemeinde des so kleinen Vereins (350 Mitglieder)wahre Größe; im Durchschnitt kamen nämlich gut 380 zahlende Besucher zu den 17 Heimspielen – und das bei Wind und Wetter (wir haben bekanntliche keine überdachte Tribüne)- an guten und an schlechten Tagen.
Grundsätzlich will ich dir aber nicht widersprechen: auch das ist zu wenig für Neumünster und daran arbeiten wir.