Sönke Baroh ist Neumünsteraner und Banker. Das sind offenbar gute Voraussetungen, um Quiz-Karriere zu machen. Der Mann ist doch tatsächlich “Leuchte des Nordens” geworden – in der gleichnamigen Quiz Show des NDR.
Was kann es Schöneres geben?
Natürlich einen Auftritt bei “Wer wird Millionär” und das Abräumen einer Million dort bei G. Jauch.
Dort auftreten wäre meine Sache nicht – aber, Sönke, laß mich Dein Telefon-Joker sein.
Es soll Dein Schaden nicht sein.
Ich verlange nur 50% der Einnahmen.
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Der Physiotherapeut des VfR Neumünster, Jens Rose, haut in den Sack. Er verläßt den VfR, dem er bislang mit Tat, Tat, und nochmals Tat zur Seite stand. Er war ein großer Muskelkneter vor dem Herrn. Nun muß sich der VfR anderweitig orientieren.
Dieses Stück ist von der Niederdeutschen Bühne erst vor kurzem zum erstenmal aufgeführt worden.
Das Lustspiel ist eine plattdeutsche Bearbeitung des Kleist-Stückes “Der zerbrochene Krug”, und kein geringerer als Holger Krützfeldt gibt den Dorfrichter Adam.
Heinrich von Kleist ist ein weithin überschätzter Autor: Lest nur mal sein “Käthchen von Heilbronn” (der Mann kriegte ja bisweilen noch nicht mal einen Blankvers zustande) oder seine Erzählung “Michael Kohlhaas” – oder besser: laßt es.
Aber: Eine Bearbeitung eines Kleist-Dramas, aufgeführt von der Niederdeutschen Bühne – das ist ein ganz anderer Schnack.
Diese unsere Niederdeutsche Bühne bringt nämlich verläßlich Unterhaltsames.
Und Dinge zum Grübeln und Wundern.
So gehört hier überraschenderweise ein Porträt des Dichters Christoph Martin Wieland zur Bühnenausstattung. Erklärlich ist mir das zwar nicht, aber es ist stimmig, wie alles andere auch.
Also, Herrschaften, vergeßt, daß der ursprüngliche Dichter ein drittrangiger ist, und geht da bei Gelegenheit mal hin.
Denn die mit Begeisterung arbeitende Niederdeutsche Bühne Neumünster hat auch Euch als Zuschauer verdient.
Die Christoffel-Blindenmission leistet Bedeutendes:
Sie sorgt dafür, daß Menschen in Asien, Afrika und Südamerika, die am Grauen Star erkrankt sind, operiert werden können.
Damit ihre Sehfähigkeit wiederhergestellt wird.
Die Operation, bei der eine Linse eingesetzt wird, ist erstaunlich preiswert (um die 30 Euro), und dennoch für viele Menschen in den “Entwicklungsländern” nicht erschwinglich. Daher ist die Arbeit dieser Mission so bedeutsam.
Neumünsteraner haben, Angaben der Kieler Nachrichten zufolge, im vergangenen Jahr 16.600 Euro für diese gute Sache gespendet. Weiter so, kann man da nur sagen.
Andererseits fragt man sich, warum einerseits die Spendenbereitschaft so groß ist, während andererseits 99% der Menschen ungerührt auf dem Gehweg an jemandem vorübergehen, der am Boden liegt.
99% wäre übertrieben?
Mag sein, aber 95% sind es mindestens.


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