Neumünster-Blog: Das Weblog von Neumünsteranern für Neumünsteraner

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Mi
23
Aug '06

Endlich wird im Caspar-von Saldern-Haus geheiratet

Haben wir nicht alle darauf gewartet?
So, come on,
every guy:
Grab a girl.
Everywhere
around the world.
And come to Neumünster to marry her.
Oder, wie es in den Kieler Nachrichten heißt:

“Das Caspar-von-Saldern-Haus hat seine Feuertaufe als Außenstelle des Standesamtes bestanden. Am Sonnabend gaben sich Manuela Sachon und Roland Jakobs vor der Standesbeamtin Birgit Wiesner im 1746 errichteten Gebäude das ´Ja´-Wort. Vor allem der Barriere freie Zugang in dem zum Trauzimmer umgewidmeten Gartensaal gab für die Brautleute den Ausschlag.”

Barriere frei: Die Rechtschreibreform ist schon dumm genug – wird sie auch noch falsch verstanden, wie eben hier von einem KN-Redakteur, dann wird es noch schlimmer.
Aber das nur am Rande.
Schade, daß sich immer noch so viele Menschen für die Ehe entscheiden.
Aber sie hält ja glücklicherweise nicht mehr so lange.

TBZ contra CDU und FDP

Alles hätte so schön werden können.
Da ist man als CDU-Mensch unterwegs zur Stadthalle, um das parteiliche Sommerfest zu feiern (so war es am vergangenen Samstag) – und schon springen einem am Kleinflecken Plakate ins Auge.
Von einer Aggressivität und Impertinenz sondergleichen.
Hätts früher nich gegeben, sowas.
Unter AH.
Was stand denn da zum Beispiel auf solchen Plakaten?:

“Uns Beschäftigten ist nicht zum Feiern zumute, denn wir werden verkauft.”

So ist es.
Aber die rechte, nämlich durchdachte Opposition ist das dann doch nicht.
Denn es ist doch geradezu lächerlich, wenn sich hart und gewissenhaft arbeitende Menschen selbst Beschäftigte nennen.
Das Wort ist ja fast so schlimm wie “Arbeitnehmer”.
Es legt nahe, daß die Genannten froh und dankbar sein sollten, überhaupt etwas zu tun zu haben.
Aber zurück zur Sache:
Woher kamen die Plakate?
Von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und insbesondere vom tecnischen Betriebszentrum (TBZ) Neumünsters.
Denn große Teile des TBZ sollen nach dem Willen von CDU und FDP privatisiert werden.
Aktionen von TBZ und ver.di sind zwar gut, aber werden am Ende nicht allein den Ausschlag geben.
Da hilft nur Widerstand im Großen.
Neumünsteraner, nehmt diesen Disput nicht einfach nur zur Kenntnis!
Solidarisiert Euch mit den TBZ-Leuten!
Sonst trifft es früher oder später auch Euch.