Brücke, am 6. Juni ab 19.00 Uhr, Großflecken 41.
Ist das nicht ein Service, den jeder in Anspruch nehmen sollte?
Wer hat schon genügend Distanz zu sich, um beurteilen zu können, ob er psychisch gesund ist?
Wenn jemand aber glaubt, psychisch krank zu sein, dann hat er in jedem Falle recht. Auch wenn er die Krankheit, die er sich unterstellt, nicht hat: Denn dann ist er ja ein Psycho-Hypochonder, und auch das will behandelt sein.
Aber: Woher sollen psychisch Kranke wissen, daß sie bei dieser Veranstaltung in guten Händen sind?
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Das durchschnittliche Neimünsteraner Paar hat 2,3mal in der Woche Geschlechtsverkehr.
Damit liegen die Neumünsteraner und Neumünsteranerinnen deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Dieser liegt bei 1,84.
Die Werte wurden vom Verfasser dieses Artikels selbständig geschätzt und sind daher bestens fundiert.
Am 6. Juni um 17.00 Uhr treffen sich die NaturFreunde auf dem Parkplatz Hansaring/Bachstraße zum Nordic Walking.
Da wird, wie ich annehme, niemand abgewiesen, der die richtige Ausrüstung dabei hat.
Und diese besteht ja nun einmal nur aus zwei Skistöcken, die so an den Händen des Athleten anzubringen sind, daß sie bis zum Boden reichen.
Es ist erst wenige Jahre her, daß ich zum erstenmal jemanden bei dieser Beschäftigung sah, und als ich einer Bekannten davon erzählte, sah sie mich an, als würde ich wirres Zeug reden.
Einige Zeit später ging sie dann selbst nordisch.
Nun frage ich mich allerdings noch immer:
Was soll das eigentlich?
Ausgleichssport für die ältere Generation?
Oder gibt es auch jüngere Menschen, die das tun?
Zur Bandscheibenvorfall-Prophylaxe?
Oder was?
Am 6. Juni um 19.00 Uhr trifft sich die CDU Neumünster zum Dämmerschoppen im Hotel Kühl.
Die Landtagsabgeordnete Susanne Herold wird mit von der müden Party sein, und als zentrales Thema ist die Schulpolitik der Großen Koalition avisiert.
Gemeint ist natürlich die Große Koalition auf Landesebene, in deren Kompetenzbereich die Schulpolitik liegt.
Schulpolitik – das war ja auch ein wesentliches Thema des letzten Landtagswahlkampfes der CDU. Man warnte vor Gleichmacherei, unter anderem mit einem Plakat, das eine Gruppe von Kindern zeigte, die wie von einem Individuum geklont aussahen. Das erinnerte von fern an den klassischen Horrorfilm Das Dorf der Verdammten.
Jedenfalls wollte man Ängste schüren, appellierte an die Irrationalität der Menschen, wie es die Union ja immer tut.
Dieses Plakat legte aber auch ein beredtes Zeugnis ab von der Unvereinbarkeit der schulpolitischen Vorstellungen von CDU und SPD.
Da wir nun aber die Große Koalition haben, dürfen sich die CDU-Wähler gut und gern verschaukelt fühlen.
Aber das liegt ihnen als unterwürfigen Menschen fern.
Was es aber nun bei der Veranstaltung zu bekakeln geben wird?
Vielleicht die Katastrophe des dreigliedrigen Schulsystems, das schließlich und endlich einen Ministerpräsidenten hervorgebracht hat, der, vorsichtig ausgedrückt, von nur sehr wenig eine Ahnung hat?
Nein, darüber wird man aus diesem Anlaß wohl kaum sprechen.
Dazu ist es dann doch zu dämmrig in den Köpfen der lokalen CDU.
Und auch insofern ist die Bezeichnung Dämmerschoppen angemessen.


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