Schlesier bleiben wie sie sind

Die Schlesier sind in Neumünster besonders umtriebig. Jedenfalls die, die in der „Landsmannschaft Schlesien“ organisiert sind.
Daß sie Schlesien immer noch als Bestandteil Deutschlands betrachten, daß sie also Revanchisten sind, geht ja schon zweifelsfrei aus ihrem Namen vervor.
Am vergangenen Wochenende rotteten sie sich mal wieder zusammen.
Es setzte im Kiek In ein Video über „Breslau“, und es fogte das Verspeisen schlesischer Wellwurst. Auch etwas, worauf man vermutlich stolz ist. Und es klingt ja schon reichlich unappetitlich.
Danach wird man noch ein wenig palavert haben – in dem polnisch-deutschen Idiom, das sie für einen deutschen Dialekt halten.

2 Gedanken zu „Schlesier bleiben wie sie sind

  1. Dareios

    Das stimmt das gebiet Zwischen Bautzen, Cottbus und Görlitz genannt Niederlausitz gehört landschaftlich zur Schlesien und Viele bezeichnen sich dort gerne als Schlesier.
    Was von den meisten in Schlesien lebenden Menschen deren Vorfahren aus Weißrussland und Ukraine nach Schlesien vertrieben sind nicht sagen kann.

    In der Charta der deutschen Heimatvertriebenen Steht:
    1. Wir Heimatvertriebenen verzichten auf Rache und Vergeltung. Dieser Entschluß ist uns ernst und heilig im Gedenken an das unendliche Leid, welches im besonderen das letzte Jahrzehnt über die Menschheit gebracht hat.
    2. Wir werden jedes Beginnen mit allen Kräften unterstützen, das auf die Schaffung eines geeinten Europas gerichtet ist, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang leben können.
    3. Wir werden durch harte, unermüdliche Arbeit teilnehmen am Wiederaufbau Deutschlands und Europas.
    Also, dass sie Revanchisten sind kann keine Rede sein.

    Ich habe noch nie eine antisemitische Äußerung seitens der BDV gehört, außerdem viele vertrieben Schlesier waren auch Juden, die direkt aus den Konzentrationslagern nach westen vertrieben wurden. Das also wäre ein Widerspruch in sich.
    Die Konzentrationslager Birkenau und Lambsdorf habe ich persönlich besuch und die negiert auch keine. Kaum eine weiß dass die nach dem Krieg weiter im Betrieb geblieben sind. Meist Frauen zwischen 16 und 50 waren dort inhaftiert und mussten genauso Zwangsarbeit verrichten.
    Habe Sie auch den Bergkrach von Paul Keller? Es gab viele Dialekte in Schlesien: Oberlausitzer Dialekt, Neiderländische Dialekt, Kräutermundart, Breslausche Mundart, Oberschlesisch. Dabei auf den dörfen hat man so genannten Wasserpolnisch gesprochen in den Städten Hochdeutsch. Heute ist das bisschen anders.

    Mit freundlichen Grüßen

  2. Dachs

    ravangisten? sei froh das wir das nicht sind, wir sind millionen und stehen für unsere ideale ein. und natürlich ist und bleibt schlesien deutsch. auch wenn dort nun auch völker leben die nicht schlesisch sind. aber die wurden wie wir vertrieben. warum sollten wir also diesen völkern etwas schlechtes wollen? wir teilen ein schicksal. und wurde die heimat genommen. und es ist doch gleich in welches gotteshaus ein mensch geht, wir trennen zwar unsere relligionsgruppen aber schlesier ist schlesier, das ist keine frage des glaubens. ach ja, und bevor man sich über unser essen beklagt sollte man es erstmal probieren.

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