Falschgeld als Blüten entlarvt

Was für eine absurde Überschrift!
Aber da Ihr den Artikel ja offenbar trotzdem oder deshalb oder unabhängig davon lest, wird er nicht nur begonnen, sondern auch fortgesetzt, und zwar so:
In der schönen Stadt Neumünster, der Perle Mittelholsteins, ja dem Zentrum des stolzen Bundeslandes Schleswig-Holstein, ist am 27.4. ein Mann als Geldfälscher, man kann fast schon sagen, entlarvt und infolgedessen von der Polizei festgenommen worden.
De Mann hatte, so berichten die Kieler Nachrichten, mit einem einfachen Farbkopierer Blüten im Wert von 210.000 € hergestellt.
Nein, natürlich im Wert von exakt 0 €, aber eben mit einem „Nennwert“ von besagter Höhe.
Nun wollte er in einem Geschäft mit einer der Blüten zahlen.
Der Verkäufer aber alarmierte die Polizei.
Daß der mutmaßliche Täter dann aber auch so artig abwartete, bis er festgenommen wurde!
Jeder Mensch, der nicht mehrfach auf den Kopf gefallen und gegen den Schrank gelaufen ist, hätte doch an seiner Stelle aufgrund der offenbar eingetretenen Verzögerung die richtige Vermutung gehabt und infolgedessen das Weite gesucht und gefunden.
Und daß sein Verbrechen gleich entdeckt wurde, weist darauf hin, daß die falschen Banknoten von schlechtester Qualität sind.
Anzunehmen, daß der Mensch einfach handelsübliches Papier verwendet hat.
Und dann bemerkt nun wirklich jeder den Betrug.
Gab es nicht einmal eine Fernsehsendung mit dem Titel „Deutschlands dümmste Verbrecher“?
Oder täusche ich mich da?
Sollte es tatsächlich mal einen Wttbewerb in der Richtung geben, dann stünde es um die Siegchancen des Helden dieses Artikels nicht schlecht.