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Do
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Jun '06

Ann-Kathrin Krebs ist göttlich

Es ist stets löblich, wenn sich Schulen um die Künste verdient machen.
Wenn sie den Schülern nicht die Klassiker vergällen, sondern den Nachwuchs enthusiasmieren.
Ich soll nicht immer so viele Fremdwörter benutzen?
Na gut, dann eben: begeistern.
Bestens dafür geeignet sind bekanntlich Projektkurse und dergleichen.
Und ein treffliches Beispiel dafür ist der Theater-Projektkurs des dreizehnten Jahrgangs in der Alexander-von-Humboldt-Schule.
Der Kurs scheute keine Mühen, das Stück “Der Nackte Wahnsinn” von Michael Frayn auf die Bühne zu bugsieren, ja vor einiger Zeit gleich viermal aufzuführen.
Vielleicht verdienen die Aufführungen mehr Interesse als das um Wortwitz bemühte Stück selbst.
Die schauspielerischen Leistungen der Schüler waren stupend.
Alles überragend blieb freilich die Vorstellung von Ann-Kathrin Krebs, deren subtiles, nuancenreiches (wenn auch noch nicht souveränes) Spiel G. Paltrow vor Neid erblassen lassen würde.
Die sowieso.
Vielleicht sogar Judy Davis.
Selten finden enormes Schauspieltalent und ebensogroße Schönheit zusammen.
Dies ist so ein Glücksfall: Ann Kathrin Krebs ist nicht nur eine göttliche Darstellerin, sondern auch ihre Erscheinung nimmt den Zuschauer ein, ja euphorisiert ihn.
Ihr ganzer Leib ist Poetry in Motion, und in der Holdseligkeit ihres Antlitzes spiegelt sich sonder Zweifel eine schöne Seele.
Wer geriete nicht ins Schwärmen angesichts so samtiger, zarter Haut, feiner und dennoch voller, sinnlicher Lippen, klassischer hoher Wangenknochen — aber auch des entzückenden Stupsnäschens, das zu allem anderen den perfekten Kontrapunkt bildet!
Und wer würde nicht behaupten, daß es hier ausnahmsweise mal zutreffend ist, blondes Haar als gleißendes Gold zu bezeichnen.
Die arme Tina Eggers, die sonst auch imstande sein dürfte, einiges an männlicher Aufmerksamkeit zu
zu erregen, wirkte neben Ann-Kathrin wie ein Mehlbüdel.
Neumünsteraner, es kann nicht mehr lange dauern, dann werdet Ihr sagen: “Dieser weibliche Megastar dort, ja, der ist von hier!”
Es ist in der Tat zu wünschen, daß wir Ann-Kathrin bald in Filmen von M. Night Shyamalan und Steven Spielberg sehen werden.
Oder sollte sie – bangste aller Fragen – am Ende gar keine Schauspielkarriere anstreben?
Wäre das möglich?
Vielleicht ist sie sich ihres riesigen Talents gar nicht bewußt!
Es mag absurd erscheinen, aber so etwas gibt es.
Und es ist nicht ausgeschlossen, daß ihre Mitschüler es aus Neid unterlassen, sie darüber aufzuklären.
(Denn daß diesen die Begabung Ann-Kathrins entgangen sein sollte, kann ich mir nicht vorstellen. Außenstehende haben für so etwas immer einen besseren Blick als die Betreffenden selbst.)
Aber dafür gibt es ja diesen Artikel.
Allerdings: Eine Zelluloid-Heroine mit dem Namen Krebs ist undenkbar. Das klingt entschieden zu prosaisch.
Und da ist es wohl kaum ein Gegenargument, daß auch Arnold Schwarzenegger ohne Pseudonym Karriere gemacht hat.
(Es wurde schon verschiedenenorts darauf hingewiesen, daß der Steirer in den USA, insonderheit bei der Black Community deshalb so beliebt ist, weil sich hartnäckig das Gerücht hält, “Schwarzenegger” bedeute “black negro”.)
Der Vorname dagegen darf bleiben.
Er ist sowohl klanglich passend als auch inhaltlich.
“Ann” geht letztlich zurück auf die Bedeutung “Gott ist gnädig”, wenn ich mich recht entsinne (Ann – Anna – Johanna – Johannes). Ich habe gerade kein Lexikon zur Hand, und in Wikipedia sollte man nicht nachschauen, aber ich täusche mich wohl nicht.
Und “Kathrin” (Kurzform von “Katharina”) bedeutet “die Reine”.
Ja, das ist sie: eine zauberschöne, wunderbare junge Frau, deren Reinheit sich in ihren klaren, verhalten leuchtenden, sanften Augen zeigt; mit einem Talent von Gottes Gnaden.

Dieser Eintrag wurde verfasst am Donnerstag, 1. Juni 2006 um 12:56 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.

15 Kommentare »

15 Kommentare zu “Ann-Kathrin Krebs ist göttlich”

  1. Meli meint:

    Hey Atze!
    Die Ann-Kathrin kannte ich auch mal! Haben uns leider vor einiger Zeit aus den Augen verloren, weil ich die Schule gewechselt hab. Kennst du sie auch von der Schule? Und hast du vielleicht ne E-Mail-Adresse von ihr, damit ich sie mal erreichen kann? Würd gern mal wieder mit ihr quatschen, auch wenn ich nicht glaube, dass sie wirklich soooo
    göttlich ist ;-)

  2. Atze meint:

    Leider hab ich keine Adresse.
    Vielleicht hat sie noch nicht einmal diesen Artikel gelesen.
    Du glaubst gar nich, wie sehr ich leide.

  3. Meli meint:

    Hey Atze,
    wie heißt du denn überhaupt? Vielleicht kennen wir uns ja….

  4. Atze meint:

    Neenee, das Pseudonym hat schon seinen Grund.

  5. Sina meint:

    Hey atze, bin ne Freundin von der angeblich so Göttlichen. Bin grad zufällig auf deinen Artikel gestoßen. Wüsste ja zu gern, woher du Anka so gut kennst? Kennen wir uns auch?
    Gruß Sina

  6. Atze meint:

    Liebe zufällig auf den Artikel Gestoßene!

    Aus welcher Passage meines Artikels soll hervorgehen, daß ich die Göttliche kenne?

    Gruß

    Atze

  7. Anka meint:

    Hallo Atze,
    ich hab grag von Sina von deinem Artikel erfahren und hab ihn mir dann gleich mal durchgelesen. Was für ein Kompliment von dir, dass du mich als GÖTTLICH bezeichnest. Ich bin da zwar nicht so ganz deiner Meinung, da ich nur die “rosane Sekretärin Poppy” gespielt hab und da einige wesentlich besser waren, aber dennoch danke für das Lob!!!

    Trotzdem finde ich, dass ich ein Recht habe zu wissen, wer SO einen Artikel über mich verfasst!
    Also, sag mir doch bitte wer du bist!
    MFG “die göttliche” ;-) Anka

  8. Atze meint:

    Mein trockenbeerenauslesesüßes Käthchen!

    Hoffentlch darf ich Dich Käthchen nennen, es wäre mir nämlch entschieden zu prosaisch, “Meli” zu sagen.

    In der übernächsten Mail werde ich Dir Name, Beruf und anderes verraten.

    Nun ärgert mich aber etwas an der “rosanen Sekretärin Poppy”.

    Ich muß gestehen, daß ich nicht auf den etwaigen Namen, sondern ausschließlich auf Dein holdseliges Antlitz, Dein subtil akzentuiertes Spiel und auf die Poesie Deiner Bewegungen geachtet habe.

    Stammt der Name der Figur vom Verfasser?

    “Poppy” erinnert jedenfalls an “poppen”, und was das “rosa”, engl. “pink” betrifft, so verweise ich auf einen Text von Andy Partridge, insonderheit auf den darin enthaltenen Satz:

    Don’t you think it’s time you met some female pink thing?

    (Hier der ganze Text:)

    http://www.lyricsdepot.com/xtc/pink-thing.html

    Und ich finde es durchaus unpassend, wenn eine Frau auf ihr pink thing reduziert wird.
    Soviel Feminismus muß sein, auch männlicherseits.

    Übrigens: Ist Dir im Publikom keiner mit Sonnenbrille aufgefallen?

    Und darf ich überhaupt schon zum Abitur gratulieren?

  9. Anka meint:

    Der Name “Poppy” stammt aus dem Drehbuch zu der Komödie “Der nackte Wahnsinn” (“Noises Off”) von Michael Frayn.
    Und ich glaube, der Name ist eventuell tatsächlich aufs Poppen bezogen, da die Sekretärin vom Regisseur Loyd schwanger war und das war eingentlich das Einzige, was sie im Stück Loyd vermitteln wollte, d.h. davon lebte ihre Rolle.

    Nein, beim Theaterspiel ist mir niemand mit Sonnenbrille aufgefallen, da ich leider keine Zeit hatte mir die Zuschauer anzugucken. ;-)

    Ja, mein Abitur habe ich bestanden.
    Statt Kätchen könntest du mich auch einfach wie alle Anka nennen!!!

    Ich wart dann in deinem nächsten Kommentar auf deinen Namen!

    Gruß Anka

  10. Atze meint:

    Nicht von der nächsten Nachricht, sondern von der übernächsten ist in meinem letzten Kommentar die Rede. Da ich das Pseudonym nicht ohne Grund wählte, kann ich HIER meinen Namen nicht verraten.
    Daher werde ich Dir am Montag mailen.
    Ich brauche allerdings Deine Zusage, daß Du meinen Namen in diesem Blog nicht veröffentlichst.

    Gratulation übrigens zum Abitur.
    Und, wenn Du am Wochenende ein Fußballspiel mit Olympia hast, viel Spaß und Erfolg.

  11. Atze meint:

    Leider ist offenbar mein letzter Kommentar, den ich am Freitag schrieb, verlorengegangen.
    Sehr sonderbar, aber es fehlen ja ohnedies schon Teile dieser Korrespondenz per Kommentar.

    Also, ich schrieb sinngemäß das folgende:
    Nicht für die nächste, sondern für die übernächste Nachricht war die Nennung des Namens avisiert.
    Aber ich wählte ja nicht ohne Grund ein Pseudonym.
    Daher werde ich Dich per Mail benachrichtigen, brauche aber vorher Deine Zusage, daß Du den Namen nicht in diesem Blog oder anderswo veröffentlichst.

  12. Anka meint:

    Hey Atze,
    werde deinen Namen hier nicht preisgeben. Darauf hast du mein Wort!
    Verrat mir doch bitte woher du weißt, dass ich bei Olympia Fußball spiele?
    Also, warte auf deine Mail, da ich allmählich eht wissen möchte wer du bist und ob ich dich kenne!?!

    Gruß Anka

  13. Anka meint:

    lieber atze,
    ich wäre dir sehr dankbar, wenn du die oberen Kommentare alle löschen könntest, da ich nicht möchte, dass sie jeder lesen kann.
    Vielen Dank

  14. Anka meint:

    hi atze,
    ich wäre dir sehr dankbar, wenn du die oberen Kommentare alle löschen könntest, da ich nicht möchte, dass sie jeder lesen kann.
    Vielen Dank

  15. Spike meint:

    einfach nur geil das erste mal das ich namen google und dann kommen gleich n blog über meine ex, eine mit der ich auf der gleichen schule war und die dritte na egal …..
    atze du hättest das, echt löschen sollen wie es anka gesagt hat!

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